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Impressionismus

Juni 14, 2018

Impressionismus ist ein Kunststil der langsam entschwindenden Wahrnehmung der Wirklichkeit. Die Gegenständlichkeit nimmt ab und die Welt wird durch gedämpfte Farben in ihrer klassisch impressionistischen Tupfenform als Wirkung ihrer Atmosphäre dargestellt . Der Impressionismus wurde in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhundert unter anderem von dem französischen Maler Claude Monet begründet. Durch seinen Austausch mit dem englischen Maler Turner schaffte er es eine ganze Kunstschule zu begründen. Seine Darstellung der Landschaft in gedämpfter Stimmung nahm der Welt ihre Konkretisierung und gab umgekehrt die Möglichkeit, die innere Atmosphäre eine Szene auf sich wirken zu lassen. Seine Bilder wirkten zunächst unverständlich für das Publikum, da sie eine Menge Vorstellungsvermögen und ein Hineinversetzen des Betrachters in den Künstler erforderten.

Dieser neue Kunststil, der die Atmosphäre der Szene vor die gegenständliche Darstellung setzt, führte zur Belebung und zu Kontroversen in der Kritikerwelt. Die Werke an sich, die in milden gedämpften Farben auf Leinwand aufgetragen wurden, sind jedoch nicht dazu gedacht, um einen Widerspruch mit dem Betrachter zu erzeugen. Die Darstellung der Lichtverhältnisse ist ein entscheidendes Thema im Impressionismus.

Die Techniken, welche die impressionistischen Maler an der französischen Kunsthochschule im Rahmen der Ölmalerei gelernt hatten, wichen beim Impressionismus stark ab. Eine Betonung lag auf der Leichtigkeit und dem Einfangen des Lichtes. Das Malen unter freier Natur mit industriell gefertigten Farben unterschied sich deutlich von der Präzisionsmalerei der klassischen Ölmaler.

Das Nebeneinandersetzen von Strichen oder Flecken in hellen Farben macht die Besonderheit in der Technik der impressionistischen Malerei aus. Eine weitere Besonderheit ist die direkte Bearbeitung der grundierten Leinwand, die alle Vorbereitungsschritte der klassischen Ölmalerei übergeht.